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  • Einblick in die Wirtschaftswelt

    Beinahe täglich wird man durch die Medien mit der Wirtschaft / Wirtschaftsbegriffen konfrontiert. Gewisse Begriffe nimmt man bereits als selbstverständlich wahr, kann diese oftmals jedoch nicht erklären. Viele Wirtschaftsbegriffe hören sich relativ komplex an, sind es jedoch nicht.

    Der Wohlstand und das Leben wie wir es zurzeit kennen ist von der Wirtschaft abhängig. Nur eine funktionierende Wirtschaft kann breiten Wohlstand schaffen. Genau aus diesem Grund ist es wichtig über die Wirtschaft / tägliche Wirtschaftsbegriffe Bescheid zu wissen. Aus diesem Grund soll diese Homepage einen ersten kurzen Einblick in diese Materie ermöglichen. Es soll erklärt werden was die Wirtschaft überhaupt ist. Warum eine funktionierende Wirtschaft für die Menschen von so großer Bedeutung ist, sowie wie man die Wirtschaft in Wissenschaften – Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, … untergliedern kann.

    Zusätzlich werden wichtige Wirtschaftsbegriffe einfach erklärt. Schlussendlich sollte jede Person über grundlegende Wirtschaftssachen / – begriffe Bescheid wissen. Das Verständnis der Wirtschaft wird zukünftig für eine funktionierende Wirtschaft immer wichtiger. Im Endeffekt sind es die Menschen welche die Grundlage für eine erfolgreiche Wirtschaft darstellen.


  • Planwirtschaft

    Bei der Planwirtschaft, welche oftmals als Zentralwirtschaft bezeichnet wird, handelt es sich um eine Wirtschaftsausprägung, welche versucht die Güter / knappen Produktionsfaktoren zentral zu verwalten / einzuteilen. Entscheidungen über den Einsatz von Ressourcen und Produktionsfaktoren werden hierbei von einer übergeordneten Instanz gefällt.

    Genau in der Zentralisierung der Entscheidungen befindet sich der Unterschied zur freien Marktwirtschaft. In einer freien Marktwirtschaft wird angenommen, dass das dezentrale Handeln der einzelnen freien Akteure essenziel für eine optimal funktionierende Wirtschaft ist. Da jede Person über gewisse Sachen selbst am besten Bescheid weiß, kann durch eine dezentrale Eigenverantwortung und Handeln das Optimum erreicht werden. Anhand eines Marktes, welcher den Preis für Güter / Produktionsfaktoren anhand von Angebot und Nachfrage regelt, kann eine Wirtschaft bestmöglich gelenkt werden.

    Bei einer Planwirtschaft / Zentralwirtschaft wird der Wirtschaftsprozess hingegen vollkommen von einer übergeordneten Instanz gelenkt. In den meisten Fällen ist dies der Staat, welcher zentral Entscheidungen trifft. Die gesamte Wirtschaft / Einsatz von Ressourcen / Produktionsfaktoren ist hierbei durchgeplant. Die Argumente für eine Planwirtschaft sind, dass derjenige, welche die Entscheidungen trifft, anhand des Planungshorizontes Planungssicherheit bewirkt. Durch diese Planungssicherheit sollte eine geringe Arbeitslosigkeit herrschen.

    Eine Planwirtschaft versucht Konjunkturzyklen zu umgehen. Diese werden wirtschaftlich als störend empfunden. Sicherlich wäre es aus wirtschaftlicher Sichtweise einfacher, in einer Wirtschaft ohne Konjunkturzyklen zu leben. Jedoch stellen gerade die schlimmsten Zyklen (Rezession, Depression) die Grundlage für einen neuen Wirtschaftsboom dar. Diese Phasen sind grundsätzlich die innovativsten.

    Es gibt wie bei jeder Wirtschaftsrichtung auch bei der Planwirtschaft einige Kritikpunkte. In der Regel ist sie nur sehr wenig flexibel. Durch diese Tatsache wird die Innovationskraft stark vernachlässigt. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Mangel an Information. Eine zentrale Verwaltung kann nie über die Informationen verfügen, welche zum Beispiel in einer freien Marktwirtschaft vorherrschen. Dort werden alle Individuen in den Entscheidungs- bzw. Informationsprozess mit eingebunden. Genau darauf baut ein weiterer Kritikpunkt auf. Oftmals wird die Selbstbestimmung  bzw. die Demokratie kritisiert. Bei einer Zentralwirtschaft wird die Wirtschaft als gesamtes betrachtet und nicht das einzelne Individuum.